Scrum wird ebenfalls den agilen Methoden zugerechnet, hebt sich allerdings durch eigene feste Regeln, Rollen und Abläufe ab. Diese Projektmanagement-Methode beruht auf der Auffassung, dass umfangreiche Projekte zu komplex sind, um Sie im Voraus präzise planen zu können. Der Großteil der möglichen Risiken und Anforderungen ist also zu Beginn des Projekts noch unklar. Dieser Tatsache soll das Aufstellen und Besprechen von Zwischenergebnissen entgegenwirken.
Zu Beginn des Projekts legt Scrum einen langfristigen Plan (Product Backlog) fest. Anders als bei klassischen Wasserfall-Methoden, wird dieser Plan während der Durchführung des Projekts regelmäßig angepasst und optimiert. Dem Projekt zugehörige Aufgaben und Handlungen werden in sich wiederholenden Abläufen (Sprints) umgesetzt. Jeder Sprint hat das Ziel, ein funktionierendes Zwischenprodukt präsentieren zu können.
Damit Scrum-Teams dies umsetzen können, finden sich alle Projektbeteiligten zu Beginn des Tages in Daily Scrums zusammen, um Aufgaben, Probleme und Fortschritte zu besprechen. Die Scrum Projektmanagement-Methode legt die folgenden Rollen innerhalb eines Teams fest:
Hier fehlt ein Bild
Scrum unterstützt umfangreiche, komplexe Projekte, deren Charakter nur schwer im Voraus definiert werden kann und die daher eine flexible Projektmanagement-Methode benötigen. Vor allem Teams, die aus weniger als sieben Personen bestehen, profitieren von Scrum.
Obwohl Scrum ursprünglich als Framework für die Softwareentwicklung entstand, wurde es später erfolgreich auf andere Branchen ausgeweitet, einschließlich Marketing, HR und sogar im Bildungsbereich.
Quelle: https://zenkit.com/de/blog/10-meistgenutzte-projektmanagement-methoden-im-ueberblick/